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Projekt der Erzieherklasse 15/2

Am 15.06.2017 (60 Tage nach Ostern) feierte die katholische Kirche, wie jedes Jahr, das Fronleichnamsfest ("Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi"). Die Katholiken feiern an diesem Tag, dass Jesus wirklich bei ihnen ist. Wir, die angehenden Erzieher und Erzieherinnen aus dem zweiten Ausbildungsjahr, richteten an diesem Tag das an den Gottesdienst anschließende Fest für die Kinder mit katholischem Glauben aus. Dafür wurde uns als Ort der Treffpunkt Freizeit in Potsdam zur Verfügung gestellt. Wir haben uns im Vorfeld Gedanken gemacht, was wir den Kindern bieten möchten. Herausgekommen ist ein Projekt rund um das Thema "Andenken", da dies Thema in der vorangegangen Andacht war und wir daran anknüpfen wollten. So gab es am 15.06. für die Kinder unterschiedliche Stände, wo sie entweder Sinneserfahrungen auf dem Barfußparcours machen oder Anhänger als Andenken gestalten konnten. Zudem bestand die Möglichkeit, Blumengestecke (in Anlehnung an die Blumenteppiche, welche für diesen Tag in der Kirche gestaltet werden) anzufertigen oder einen Bewegungsparcours zu durchlaufen. Abgerundet wurde das Fest durch das Kinderschminken, einen Treffpunkt, an dem die Kinder ihre Zielfähigkeit unter Beweis stellen konnten, sowie das Kreieren von Stofftaschen, welche ebenfalls als Andenken mit nach Hause genommen werden konnten. Insgesamt war es ein gelungener Vormittag mit viel Freude für die Kinder, der hoffentlich allen Beteiligten in guter Erinnerung bleiben wird. An dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön an die ERZ 16/1, welche uns an diesem Tag unterstützt und so ebenfalls zum Gelingen beigetragen hat. Ein Dank ebenfalls an den Treffpunkt Freizeit für die Location und die Kirchengemeinde Potsdam, welche uns auf diesen Tag ein Stück weit vorbereitet hat.

ERZ 15/2

Sommerdisco beim Theaterball der Förderschulen im Treffpunkt Freizeit

Am 13.06.2017 war es soweit, das alljährige Theaterprojekt "Sonnenblume" stand vor der Tür. Das Programmheft war wieder Proppen voll und sehr vielfältig aufgestellt und so hieß es Bühne frei, für Kinder von Kindern. Da wollten wir vom OSZ Johanna Just natürlich nicht fehlen und mitmischen bei diesem tollen Ereignis. Zum Glück haben wir auch dieses Jahr wieder einen Platz im Programm erhalten und haben uns sofort an die Planung gesetzt. Um uns kurz vorzustellen, wir sind die Klasse ERZ 15-3 und befinden uns im zweiten Jahr der Ausbildung zu Erzieherinnen und zum Erzieher. Daher ist es für uns ein große Ehre, unsere Ideen mit in das Projekt "Sonnenblume" einbringen zu können. Für uns gab es die Aufgabe, den traditionellen Theaterball für die Kinder und Jugendlichen zu gestalten, bei dem sie den Tag in Bewegung ausklingen lassen. Unter dem Motto ?Sommer, Sonne, Sonnenschein? wurde die Turnhalle des Treffpunkts Freizeit von 16:00 ? 18:00 Uhr zum Tanzsaal und dieser war gut gefüllt. Rund 60 Kinder haben zusammen mit uns gefeiert. Dabei war die Musikwahl sehr sommerlich und es wurde gemeinsam zu Liedern wie "Hey Macarena" und "So ein schöner Tag (Fliegerlied)" getanzt. Hinzu kamen etliche Musikwünsche, die unsere Musikliste noch lebhafter machten. Zur Animation wurden einige Tanzspiele durchgeführt, vor allem der Stopptanz und der Zeitungstanz fanden großen Zuspruch. Für eine kleine Erfrischung war auch gesorgt. An einer Getränkebar konnten die Kinder ihren Durst löschen mit leckeren sommerlichen Getränken wie KiBa, Apfelschorle oder Sommertraum. Der krönende Abschluss war ein gemeinsames Gruppenfoto mit den Kindern und der Klasse ERZ 15-3. Die Disco wurde zu einem sehr schönen Ereignis. Alle haben mit viel Begeisterung getanzt und man konnte die Freude in den Gesichtern erkennen.

Wir bedanken uns für diesen schönen Tag.

Eure ERZ 15-3 Autorin: Kristin Großmann

Nachmittag der offenen Tür am OSZ Johanna Just

Am Nachmittag des 08.02.2017 hießen wir am OSZ Johanna Just Bewerberinnen und Bewerber für unsere vollzeitschulischen Bildungsgänge, andere Interessierte und deren Familien sowie die breite Öffentlichkeit bei uns herzlich willkommen. Im Foyer begrüßten Schülerinnen und Schüler der Erzieherklasse 14-1 die Besucher und geleiteten sie zum Herzstück des Nachmittages. Im ersten Stock angelangt, wurden die Interessenten mit Getränken und Kuchen überrascht, die von den Schülern selbst gebacken worden waren. Hier bekamen die Gäste zudem erste Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten in der Fachoberschule, der Berufsfachschule Soziales und in der Fachschule Sozialwesen. In der Aula standen Lehrer aus verschiedenen Bereichen den potentiellen zukünftigen Lernenden mit Beratungen zu den verschiedenen Ausbildungsberufen (z. B. Sozialassistenz, Heilerziehungspflege und Erzieher/Erzieherin) zur Verfügung.

Es gab aber auch in den oberen Etagen viel zu erleben. Lange planten die Schülerinnen und Schüler der HEP 15, der SAS 15-1 und der ERZ 14-1 diesen Tag. Das Engagement und die vielseitigen Ideen waren umwerfend und machten nicht nur Lust auf eine Ausbildung an unserer Schule, sondern zeigten auch einen realistischen Einblick in unterschiedliche Bildungsgänge. Neben den Info-Veranstaltungen zu differenzierten Berufen gab es ein Schwarzlicht-Kino mit Popcorn, wunderschöne Erinnerungsstücke konnten im Kunstraum gestaltet werden, die Gitarren-AG der ERZ 16-2 nutzte den Musik-Raum und stellte sich vor und auch die Fachräume der anderen Bildungsgänge und Abteilungen zeigten deren Tätigkeiten im schulischen Alltag. Wer wollte, konnte sich einer Hausführung anschließen, bei der die Räume und deren Möglichkeiten, aber auch viel zur Ausbildung erklärt wurde. Oft waren es persönliche Erfahrungen, die die Schüler der verschiedenen Klassen mitteilen konnten und wollten. Die Tour wurde mit einem Besuch des Uhrenturms abgeschlossen. Das positive Feedback der Besucher hat den Schülern und Lehrern gezeigt, dass die Veranstaltung ein gelungenes Ereignis war.

Cora und Sebastian aus der ERZ 14-1

Jetzt packen wir unsere Koffer - Homepagebericht der Erasmus-Projekt-Gruppe 2016/17 vom 16.03.2017

Das Eigene kennen wir ja schon - am 26. März geht es auf ins Fremde. Wir fliegen endlich nach Bologna, Norditalien. Das ganze Schuljahr über arbeiten wir fleißig neben der Praktikumszeit, den dazu gehörigen Aufgaben und den geeigneten Verfahren zur praktischen Prüfung an unserem Projekt. Wir absolvierten einen Italienischkurs, organisierten zusammen mit unseren Klassen den Besuch der Italienerinnen bei uns in Potsdam und reflektierten und evaluierten unsere Erfahrungen, um sie in Zukunft zu nutzen. Wir gestalteten im Schulhaus Vitrinen zum Projekt, um auch andere Schüler und Lehrer an dem Projekt teilhaben zu lassen. Zurzeit erarbeiten wir Vorschläge für unseren Methodenreader, die Projektdokumentation und das Interview anderer Fachkollegen zu unserem Projektthema. Nebenbei üben wir uns auch im Kochen italienischer Gerichte. In ständiger Absprache mit unseren Projektpartnern entwickelten wir Ideen für unsere gemeinsame Woche in Bologna. Dank der Kommunikation von Frau Büchler und Frau Schmitt mit den italienischen Lehrerinnen wurde daraus ein konkreter Plan. Wir freuen uns auf die gemeinsamen Aktivitäten mit den italienischen Schülern in ihrem Land. Aus Theorie wird Praxis: Wir gewinnen unter anderem einen Einblick in die sozialpädagogisch-interkulturelle Arbeit und den Umgang mit Inklusion in Italien. Wir erleben die Reggio Pädagogik in ihrer Wiege Reggio-Emilia und jede Menge Landestypisches. ... und jetzt packen wir unsere Koffer. Sobald wir wieder da sind, berichten wir auf der Homepage von weiteren Erkundungen und Erfahrungen und teilen mit Euch das eine oder andere Foto.

Eure Nina

Erasmus Projekt: "Das Eigene und das Fremde - die Entwicklung interkultureller Kompetenz"

Unser deutsch-italienisches Erasmus+Projekt zum Thema: "Das Eigene und das Fremde - die Entwicklung interkultureller Kompetenz" ist gestartet. Zur Projektgruppe gehören an unserer Schule 14 Schülerinnen und 2 Schüler des 3. Ausbildungsjahres der Fachschule Soziales und unsere Lehrerinnen Frau Büchler und Frau Schmitt. Unsere italienischen Projektpartner kommen aus Bologna von der "Aldini Valeriani Sirani"-Schule. In enger Zusammenarbeit mit allen vier Klassen des 3. Ausbildungsjahres der Fachschule und weiteren Kolleginnen des Lehrerteams, einschließlich unserer Abteilungsleiterin Frau Kersten, stecken wir inmitten der Vorbereitungen für das erste Projekttreffen vom 20.- 26.11.2016 in Potsdam. Wir planen eine erlebnispädagogische Woche zu unserem Projektthema mit vielfältigen Möglichkeiten des Kennenlernens und des Austausches. Ciao heißt Hallo - seit zwei Wochen nutzen wir einen Teil der Zeit unserer wöchentlichen Projekttreffen für das Erlernen der italienischen Sprache unter Leitung von Frida Menghini.

Our German-Italian Erasmus+project, titled "The own and the foreign - the development of intercultural competence", has started. The project group is formed by 14 female and 2 male students, all of them in the 3rd year of training, and our female teachers Mrs Büchler and Mrs Schmitt from the professional school "Soziales". Our Italian partners are from Bologna from the "Aldini Valeriani Sirani"-school. In close cooperation with all 4 classes of the 3rd year of training of the professional school "Soziales"and more collegues of the staff, including head of department Mrs Kersten, we are in the middle of the preparations for the first meeting from 20th - 26th of November 2016 in Potsdam. We are planning an experience-oriented week, within our project theme, including a variety of opportunities to become acquainted to each other and for exchange of knowledge. Ciao means Hello - Since two weeks we are using parts of our project meetings time to learn the Italian language under the direction of Frida Menghini.

HEP's auf großer Fahrt!

Einmal im Jahr fahren das erste und zweite Ausbildungsjahr für eine Woche auf Bildungsfahrt nach Fohrde. Dieses Jahr nahmen wir die HEP15 die HEP16 mit. Dieses Jahr stand die Bildungsfahrt unter dem Thema Mobbing und Diskriminierung in der Gesellschaft. Zum Einstieg bekamen wir eine Art Vorlesung mit Eigeninitiative zu diesem Thema, damit alle auf einem Stand sind. Im Laufe der Woche teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Diese waren eine Theatergruppe und eine Zeitungsgruppe. Alle arbeiteten bis zum Freitag mit vollem Eifer an ihren Projekten, um diese fertig für die Präsentation zu bekommen. Die Theatergruppe nahm einzelne Szenen zum Thema auf und schnitt diese zum Schluss zu einem Kurzfilm zusammen, während die Zeitungsgruppe einige Recherchen vornahm und zum Ende eine digitale Zeitung erstellte. Was am Anfang dazu gehört sind Spiele zum kennen lernen der einzelnen Schüler untereinander. Wir unternahmen auch außerhalb der Seminarzeiten etwas mit der HEP16, um sie ein bisschen besser kennen zu lernen, da man während den Seminaren eher auf die Produktion der Endergebnisse zuarbeitet. Die Woche wurde durch die Präsentationen und eine ausführliche Reflexion beendet.

Victoria Hornung, HEP15

Kindermitmachaktion

Am 10.11.2016 hat ein Teil der Klasse ERZ 15-2 ein erlebnispädagogisches Angebot im Bereich "Dienst am Nächsten" durchgeführt. Dieses fand gegen 16 Uhr im Asylantenheim am Brauhausberg satt. Von den Schülern der Klasse wurden für die Kinder verschiedene Aktivitäten angeboten, die da waren:

- Kunterbuntes Allerlei (Gestalten eines Plakates mit Fingerfarben)

- (Loom-) Armbänder flechten

- Basteln mit Naturmaterialien

- Kinderschminken

- Windlichter herstellen

Zu diesen Angeboten erschienen ca. 40 Kinder im Alter von 15 Monaten bis zu 15 Jahren. Die Hilfesuchenden der Einrichtung haben uns herzlich empfangen und aufgenommen. Von den Kindern wurden unsere Angebote voller Freude wahrgenommen. Der Leiter der Einrichtung, Herr Rosenzweig, hat sich ausführlich für die Aktionen bedankt und wünscht sich in Zukunft mehr ehrenamtliche Zusammenarbeit. Unsere Gruppe empfand die Zusammenarbeit mit den Angestellten und den Bewohnern als sehr positiv. Wir würden das ehrenamtliche Engagement zum Integrieren der Geflüchteten wärmstens empfehlen.

Erlebnispädagogische Gruppe der Erz.15/2

Erlebnispädagogische Fahrt nach Blossin

Liebe Damen und Herren,

wir wollen Ihnen nun ein paar Verse dichten

und dabei über die erlebnispädagogische Fahrt nach Blossin berichten.

Zunächst waren wir alle noch sehr verhalten,

doch da mussten wir rasch umschalten.

Schon beim ersten Seminar lernten wir uns alle besser kennen

und konnten schließlich alle beim Namen nennen.

Wir lachten viel in unseren kleinen Gruppen

und so entstanden neue Freundschaftstruppen.

Beim Abendprogramm saßen wir dann alle beisammen

und wuchsen als ganze Meute zusammen.

Wir sangen Lieder am Feuer und scherzten wild,

das Klima der Klassen war jetzt nicht mehr mild.

Auch die folgenden Seminare waren wunderbar,

das wurde auch dem Letzten klar.

Die Lehrerinnen waren auch sehr fröhlich und ausgelassen

und wollten keinen Spaß verpassen.

Bevor uns stand jedoch noch die Nacht im Wald,

da kamen viele an ihre Grenzen bald.

Beim Thema ?im Freien zu nächtigen?,

hielten sich einige nicht mehr für den ?Allmächtigen?.

Insektenphobien hatten wir nach einiger Zeit im Griff

und halfen den anderen mit ganz viel Pfiff.

Zusammenfassend war die Zeit zusammen einfach toll

und auch die Grenzerfahrungen wundervoll!

Nun kommen wir jedoch zum Ende

und wünschen noch eine gute Reise in unbekanntes Gelände.

Verantwortliche Kleingruppe für die Homepage (Erz.15/2)

HEP trifft HEP

Am 08.09.2016 hieß die Klasse HEP15 das erste Ausbildungsjahr, die HEP16, in unserer Abteilung mit einem Begegnungstag herzlich willkommen. Um einander kennenzulernen und eine gute Zusammenarbeit zu stärken, wurden verschiedene Methoden angewandt. So gab es einen regen Austausch im Speeddating, ein witziges Bewegungsspiel am Schwungtuch und spannendes Erkunden der Wahrnehmung bei den Sinnesspielen. Um gestärkt den weiteren Tag zu genießen, fand ein gemeinsames ausgewogenes Frühstück statt. Eine "Schnitzeljagd" durchs Haus endete am hauseigenen Havelsteg. Bei schönstem Wetter ließ die HEP16 ihre Ausbildungswünsche in den See.

Der Tag war sehr bereichernd und brachte die Klassen näher zusammen. Wir freuen uns auf die gemeinsame Bildungsfahrt in der Villa Forde und auf weitere gemeinsame Projekte.

Die phänomenale Hep 15

 

Traditionelles Kinderfest zum "Fronleichnam"

Seit einigen Jahren hat es jeweils eine Erzieherklasse übernommen, innerhalb ihres Unterrichts zur Projektmethode, das Kinderfest im Treffpunkt "Freizeit" auszurichten. Diesmal stand die Erz. 14/3 vor der großen Herausforderung, für 280 Kinder einen interessanten, abwechslungsreichen Vormittag zu gestalten. Tatkräftig unterstützt von Auszubildenden aus dem 1.Erzieherjahr ging es dann mit den Kindern zum Gummistiefelweitwurf, Herstellen von "Badejellys" und Torwandschießen. Auch das Zumbatanzen, Kinderschminken und weitere Anlaufpunkte wurden von den Kindern mit großer Freude angenommen. Natürlich gab es einen fröhlichen, gemeinsamen Abschluss - gekrönt von der Siegerehrung der Besten.

Praxisnahes Lernen in seiner reinsten Form!

Erz.14/3

Theatertage "Sonnenblume" 2016

Probier´s mal mit Gemütlichkeit ...

Das war unser Motto für die Pausengestaltung. Mit Spiel, Saß und Spannung haben wir, die Fachschüler der Abteilung 3, für Bewegung, Erholung und Kreativität gesorgt. Die Kinder und Jugendlichen konnten wie Aladdin auf einem Teppich fliegen und wie Tarzan an einer Liane schwingen oder mit Wasserbomben böse Schurken besiegen. Außerdem konnten sich die Kinder in Disney-Helden verwandeln, indem sie selbst ihre Kronen, Schwerter, Zauberstäbe und Haarbänder bastelten. Im Tipi gab es tolle Disney-Geschichten zur Entspannung. Besonders der Stand der Schminkfeen war heiß begehrt. 

Es war für alle ein tolles Erlebnis und eine schöne Erfahrung.

HEP 14

gemeinsame Aktion von künftigen ErzieherInnen mit der Willkommensklasse

Sicherlich ist vielen die Anwesenheit von syrischen, afghanischen Schülern und afrikanischen Schülern an unserem OSZ schon aufgefallen.

Im Rahmen der Thematik "Interkulturelle Erziehung" bot sich hier der ERZ.13/3 eine gute Möglichkeit, sich auch auf diesem Arbeitsfeld zu erproben. In einem ersten Brainstorming mit der Klassenlehrerin Frau Witkowski entstanden Ideen für die Ausgestaltung einer solchen Begegnung.

Am 10.05. wurde dann die Planung in die Tat umgesetzt. Die Auszubildenden der ERZ 13/3 begrüßten die Willkommensklasse in ihren Heimatsprachen, was gleich zu einer aufgeschlossenen, herzlichen Atmosphäre führte. Bei verschiedenen Aktivitäten ging es dann auf der Wiese darum, Tandempartner zu finden, sich gegenseitig kennen zu lernen und den jeweiligen Partner in der fremden Sprache vorzustellen. Freude entstand beim gegenseitigen Porträtieren und gemeinsamen Herstellen eines 3-D-Puzzles. Zum Abschluss präsentierten Teilnehmer aus der Willkommensklasse Tänze und Rap-Einlagen. Mit der Übergabe eines "Glückssteins" an jeden Teilnehmer aus der Willkommensklasse endete diese erste Begegnung für alle zur Zufriedenheit.

M.Witkowski Klassenlehrerin der ERZ. 13/3

Begegnungstag im OSZ Johanna Just

Am 28.04.2016 haben wir, die Klasse HEP 13, die zukünftige HEP 16 im Pflegeraum des Oberstufenzentrums Johanna Just begrüßt. Um ihnen einen Einblick für die Ausbildung als Heilerziehungspfleger zu geben, haben wir einige Stationen mit Lerninhalten vorbereitet. Sie erprobten sich aktiv an den Pflegebetten und gingen mit Spaß und Freude zum Kreativangebot Encoustic, um eine Geschenkkarte zu gestalten. Im Anschluss wurden noch wichtige Informationen zu den Ausbildungsinhalten mitgegeben. Nun wünschen wir Euch einen guten Start für Eure Ausbildung zur/m Heilerziehungspfleger/in. Natalie, Vivian, Nadin aus der HEP 13

Zukunftstag im Bereich Heilerziehungspflege

Heilerziehungspfleger - Was gehört dazu? Was macht man da?

Diese Fragen wurden von der Klasse HEP13 am 28.04.2016 im Rahmen des Zukunftstages geklärt. Viele interessierte Schüler/innen im Alter von 12-16 Jahren kamen zu uns ins OSZ Johanna Just, dort lernten wir uns erst einmal kennen. An unterschiedlichen Stationen wurden ihnen ein Einblick in den möglichen Berufsalltag gegeben, zum Beispiel, wie Menschen mit Behinderung kreative Angebote annehmen können. Hier wurde die Technik Encaustic vorgestellt und ausprobiert. An den Pflegebetten konnte ein Eindruck gewonnen werden, wie es ist, in einem Bett gedreht oder gelagert zu werden oder auch wie sich Thrombosestrümpfe anfühlen. In einem Parcours wurden Seh- und Höreinschränkungen erlebbar gemacht. Die entspannt, lockere Frühstücksrunde bot die Möglichkeit sich zu stärken und sich über die ersten Eindrücke auszutauschen. Im Anschluss bestaunten wir gemeinsam das ehrwürdige Schulgebäude und genossen den Ausblick über Potsdam vom Turm. Mit der abschließenden Speeddating-Methode traten wir alle nochmal in den direkten Austausch und eventuelle Fragen wurden beantwortet. Die Schüler gaben uns ein klasse Feedback und einige von ihnen werden wir in ein paar Jahren als zukünftige Schüler begrüßen.

Anni und Maxi aus der Hep13

Exkursion zum Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Potsdam

Wir, die Klasse HEP 13, waren am 07.04.2016 im Rahmen des Unterrichts auf Hermannswerder bei dem Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst. Wir erhielten Einblicke in die Begleitung von sterbenden Menschen. Wir konnten erfahren, in welcher Art und Weise Sterbende und Trauernde von den Freiwilligen und festen Mitarbeitern unterstützt werden. Auf der Insel gibt es die Möglichkeit, den stationären Hospizdienst in Anspruch zu nehmen. Des Weiteren können Betroffene auch durch den ambulanten Hospizdienst betreut werden. Interessant war für uns, dass die Angebote sich nicht nur an den Sterbenden richten, sondern auch sein ganzes Umfeld einbeziehen. Dieser Dienst ist für Betroffene kostenlos und kann jeder Zeit in Anspruch genommen werden. Wichtig für uns war außerdem, dass Pflege- und Wohneinrichtungen diesen Dienst als Beratungsstelle und praktische Hilfe nutzen können. Interessierte können an einer Weiterbildung in der Sterbebegleitung teilnehmen. Zusammenfassend kann man sagen, dass dieser Tag sehr informativ und lehrreich war. Sandra, Paula und Annika aus der Klasse HEP 13

Tag der offenen Tür am OSZ Johanna Just

Am 10.02.2016 von 14.00 bis 17.00 Uhr fand an unserer Schule eine Informationsveranstaltung in Form eines Tages der offenen Tür statt. Die Schüler des Bildungsgangs Sozialwesen haben die Fachrichtungen Sozialassistenten, Erzieher und Heilerziehungspflege vorgestellt.Wir, die Schülerinnen der Klasse HEP 13, stellten den Beruf Heilerziehungspflege vor. Den Interessenten wurden Informationen über Lernfelder, Praktika, Zugangsvoraussetzungen und Bildungsfahrten vermittelt. Die Teilnehmer konnten viele Informationen erlangen und auch einen Flyer mitnehmen, auf denen die wichtigsten Informationen zusammengefasst waren. Wir wünschen uns für das nächste Jahr, dass viele Interessenten den Weg in unsere Schule finden. HEP, HEP Hurra!

14. Zukunftstag Brandenburg

Am 28.April 2016 begrüßten wir 13 Schüler und Schülerinnen anlässlich des 14. Zukunftstages Brandenburg. Unter dem Motto "Erzieherin- und Erzieherausbildung- Kein Kinderkram" gestalteten wir, die ERZ 13/2, gemeinsam für und mit den Teilnehmern verschiedene Aktionen. Es wurde gebastelt, experimentiert, gerätselt, gespielt und gemeinsam für das leibliche Wohl gesorgt. Durch die gemeinsamen Aktivitäten und vielfältige Informationen bekamen die interessierten Teilnehmer einen kleinen Einblick in die Ausbildung und den Beruf des Erziehers/der Erzieherin. Die Zeit verging wie im Flug und wir hatten alle viel Spaß.

ERZ 13/2

Tag der offenen Tür in der Comenius Schule

Am Freitag, dem 08.April 2016, besuchten wir (Interessierte des 2.Ausbildungsjahres zum Erzieher/zur Erzieherin) den "Tag der offenen Tür" der Comenius Schule in Potsdam. Zu Beginn zeigten uns die Schüler ein vorbereitetes Programm mit Inhalten des Unterrichts. Nach dem Programm warteten "Schülerexperten", um mit uns einen Rundgang durch die Schule zu starten. Sie zeigten uns die Räumlichkeiten der Schule und standen für Fragen zur Verfügung. Das Besondere an der Schule ist, dass hier körperlich und/oder geistig beeinträchtigte Kinder und Jugendliche lernen und gemeinsam den Schulalltag gestalten. In kleinen Klassen werden sie auf das Leben vorbereitet. Wir konnten uns mit Unterrichtsinhalten vertraut machen, noch einmal unsere Kenntnisse zur Bedeutung von Comenius Idee - "allen alles lehren" - vertiefen und die gelebte Umsetzung seiner Pädagogik an dieser Schule erfahren. Gern nimmt die Schule Praktikanten zur Unterstützung ihrer Arbeit auf. Bei Interesse könnt Ihr euch hier informieren: www.comenius-schule-potsdam.de Insgesamt ein interessanter Vormittag, der einige von uns bestärkte, das Praktikum dort abzuleisten.

Lena Schilk/ Mandy Göpel Erz.14/3

Marina Witkowski als begleitende Fachschullehrerin

Lernort Praxis

Fit für die Praxis?!

Am Lernort Praxis - hier das Kinderhaus Fridolin- konnte auch in diesem Jahr erworbenes theoretisches Wissen durch die angehenden Erzieher*innen der 15/2 in verschiedenen Aktionen mit Kindern umgesetzt werden. Dazu schrieb uns Frau Stelzer (die Leiterin der Einrichtung):

Liebe Auszubildende, liebe Frau Witkowski, wir, die Kinder und pädagogischen Fachkräfte des Kinderhauses Fridolin, möchten uns bei allen Beteiligten für die engagierte, empathische und kreative Angebotsgestaltung anlässlich unserer beiden Projekt- Höhepunkte bedanken. Die Kinder schwärmen noch immer und sind stolz auf ihre Ergebnisse. Wir wünschen Ihnen für die Ausbildung weiterhin viel Spaß und Erfolg! Wir freuen uns sehr, einen kompetenten Ausbildungspartner an unserer Seite zu haben und stehen mit Praxiserfahrungen gern begleitend zur Verfügung.

Mit besten Grüßen im Namen der Kinder und des Teams

Brit Stelzer (Pädagogische Leiterin)

Über diese Anerkennung haben wir uns natürlich sehr gefreut und sie ist uns Ansporn für unseren beginnenden Praxiseinsatz in den verschiedenen Kindertageseinrichtungen der Stadt Potsdam.

März 2016/ ERZ 15/2

Der Heilerziehungspfleger von morgen

Wir Schülerinnen und Schüler des ersten Ausbildungsjahres in der Heilerziehungspflege haben in einer kreativen Gruppenarbeit unsere "Heilerziehungspfleger von morgen" gestaltet und mit notwendigen Kompetenzen ausgestattet. Anschließend präsentierten wir unsere Ergebnisse vor der Klasse.

Victoria Hornung HEP15

Erlebnispädagogik am OSZ Johanna Just (seit 2004)

Auch im Schuljahr 2015/16 erhielten wir, die Schülerinnen und Schüler des zweiten Ausbildungsjahres der Fachschule für Sozialpädagogik, im Rahmen unserer Ausbildung die Chance, einen Intensivkurs in Erlebnispädagogik zu absolvieren. Zum Programm gehörten in den neugebildeten klassenübergreifenden Gruppen u.a. vorbereitende Stunden mit Interaktionsübungen, Knotenseminar, Entwicklung eines eigenen Gruppenlogos, klärendem Erfahrungsaustausch und Einstieg in die theoretischen Grundlagen und Methoden des Handlungskonzeptes.

Anschließend ging es für uns neugierig und voller Vorfreude für eine Woche auf Bildungsfahrt ins kleine idyllische Blossin. Hier erlebten wir ein abwechslungsreiches Programm mit mehreren interessanten und herausfordernden Workshops wie Klettern, Floßbau, Ballseminar, GPS-Rallye und gemütlichen Abenden am Lagerfeuer mit Gesang oder in der Halle bei Ballspielen. Dabei lernten wir nicht nur unsere Lehrerinnen und Trainer besser kennen, sondern auch die Gruppe an sich. Wir erlebten gemeinsame Abenteuer, hatten viel Spaß, knüpften neue Bekanntschaften und lernten unsere persönlichen Grenzen kennen bzw. überschritten sie.

Bei der sich anschließenden zweitägigen Expedition herrschte Aufbruchstimmung, denn die Kanutour und das Wildniscamping standen an. Bei herrlichem Sonnenschein ging es mit elf Kanus los in die umliegende Natur. In den Booten wurde fleißig gepaddelt, aber mindestens genauso viel gesungen und gelacht. Nach einigen Stunden erreichten wir unseren Platz, bauten die Biwags zur Übernachtung, kochten über dem Feuer unser Abendessen und verbrachten den Abend im Zelt bzw. am Feuer in lustiger Runde.

Wieder zurück im OSZ, wurden alle Erlebnisse reflektiert und für den Erzieheralltag aufbereitet. In einer kurzen Präsentation machten wir die zukünftigen Erzieherinnen und Erzieher des ersten Ausbildungsjahres auf den kommenden Ausbildungsabschnitt neugierig. Später ging es daran, in kleinen Gruppen eigene erlebnispädagogische Aktionen zu planen, mit der Klasse durchzuführen und entsprechend zu reflektieren.

Alle Aktionen wurden von uns mit unterschiedlichen Medien festgehalten und in einer Ausstellung bzw. in Gruppenbüchern dokumentiert. Abschließend erhält jede Schülerin und jeder Schüler, der alle Abschnitte des Seminars durchlaufen hat, ein Zertifikat über die erbrachten Leistungen.

Lisa Dollichon (ERZ14/3)

Kunst! Mit dem Mund?

Thomas Kahlau, Vorstandsvorsitzender des Vereins der Mund- und Fußmalenden Künstler und selbst mundmalender Künstler, besuchte am 24. November 2015 das Oberstufenzentrum "Johanna Just" und bot einen Künstlerworkshop an.

Kunst mal anders!

Herr Kahlau zeigt, dass es trotz großer körperlicher Einschränkungen möglich ist, Kunst für sich zu entdecken.

Das zweite Ausbildungsjahr der Heilerziehungspflege plante und organisierte mit großem Einsatz und viel Freude diesen Workshop, in dem sie in die Kunst des Mundmalens einge-führt wurden.

Außerdem stellte Herr Kahlau seine Autobiografie "Die Kraft in mir" vor. An dieser Lesung nahmen weitere Klassen des sozialen Bereiches teil.

Weihnachten mit allen Sinnen

Wir, die Schülerinnen des dritten Ausbildungsjahres in der Heilerziehungspflege, gestalteten im Rahmen eines Projektes am 10. Dezember 2015 eine Weihnachtswerkstatt. Dazu luden wir zwölf Klienten aus unserem Praktikum ein, um gemeinsam einen schönen Tag in weihnachtlicher Stimmung zu verbringen. Nach einem Einstieg mit dem gemeinsamen Singen und Musizieren bekannter Weihnachtslieder, wie z.B. der Weihnachtsbäckerei, gab es verschiedene Stationen, die zum Mitmachen einluden. So wurden an dem Kreativstand Weihnachtsgestecke und Weihnachtskarten gestaltet. Beliebt war bei den Klienten auch der Backstand. Dort wurden Plätzchen ausgestochen, gebacken, dekoriert und auch verkostet. Für Ruhe und Entspannung sorgte in gemütlicher Runde das Vorlesen von Weihnachtsgeschichten. Zum Abschluss wurden alle Ergebnisse präsentiert, bewundert und anschließend mitgenommen.

Der Tag war für alle Beteiligten sehr gelungen und unsere Gäste wünschten sich eine Wiederholung für das nächste Jahr.

Schülerinnen der Hep13

Weihnachtsevent mit unserer Partnerklasse

Unsere Weihnachtsfeier: Stimmungsvolle Musik, funkelnde Lichter, abwechslungsreiche Angebote mit verschiedenen Weihnachtsideen und viel gute Laune.

Eine Schüler*innengruppe der ERZ 14/3 veranstaltete für die Partnerklasse ERZ 15/3 ein Weihnachtsevent unter dem erlebnispädagogischen Motto:

"Dienst am Nächsten - If you have the power to make someone happy, do it. The world needs more of that".

Mit weihnachtlicher Musik begrüßten wir beide Klassen und baten sie, sich in einen Stuhlkreis rund um den Weihnachtsbaum herum zu setzen. Die Weihnachtsengel erklärten dann, wie sich der Vormittag gestaltet und die Anwesenden mit Hilfe eines Laufzettels die verschiedenen "Weihnachtsstationen" durchlaufen können:

- Weihnachtsgedichte schreiben

- einen Bascetta- Stern basteln

- Fadentechnik

- Serviettentechnik

- Weihnachtssterne herstellen

Die Schüler*innen der beiden Klassen durchliefen die Stationen, konnten an der Zuckerwattemaschine ihre Zuckerwatte herstellen und mit verschiedenen Utensilien zum Verkleiden Spaßfotos zur Erinnerung machen.

Die verantwortliche Gruppe hatte sich in Vorbereitung dieses Tages auch viel Mühe mit der Herrichtung kulinarischer Leckereien gemacht. Die große Auswahl an weihnachtlich gestalteten Muffins und Cupcakes und vitaminreich gestalteten Obstspießen waren sowohl etwas für das Auge als auch für den Magen.

Nach der Stationsarbeit begann das Wichteln. Zunächst wählte sich der Weihnachtsmann einen Engel aus, der beim Verteilen der Geschenke half. Per Zufall wurden dann Schüler*innen "beauftragt", ihr Weihnachtsgedicht vorzutragen (entstanden an der Gedicht-Station), um ihr Wichtelgeschenk in Empfang zu nehmen.

Die Veranstaltung endete mit dem Singen von Weihnachtsliedern.

Fazit der gemeinsamen Veranstaltung:

Während unseres erlebnispädagogisch orientierten Weihnachtsangebotes herrschte eine sehr angenehme Stimmung. Die Schüler*innen der beiden Klassen haben sich näher kennengelernt, waren gemeinsam tätig und kamen generell über die Ausbildung in einen Informationsaustausch.

Mandy Göpel (ERZ 14/3)

Eine gelungene Veranstaltung

Durch den Gesundheitstag wurden wir auf eine Vortragsreihe von Pro familia aufmerksam, die wir (Frau Witkowski gemeinsam mit der Erz.13/3) für einen Vormittag buchten.

Das Programm las sich vielversprechend und so empfingen wir am 15.12.2015 Frau Bauer und Frau Schramm zu Liebesgeschichten/Lovestories- ein Bildungsprojekt zur Verbindung von Erzähltheater/Storytelling und Sexual-und Geschlechterpädagogik.

Die Protagonistinnen waren mit vielfältigen Materialien zur Geschlechterfrage angereist, die eingesetzten Methoden - Film, Gruppenarbeiten, Diskussionen und die Einführung in das Storytelling - waren geeignet, die Aufmerksamkeit auf die Genderarbeit zu lenken und das Interesse am Thema zu fokussieren.

"Gänsehautfeeling" kam besonders bei der Erzählung von Frau Schramm auf, die uns in eindrucksvoller Weise bewies, was gutes und freies! Erzählen ausmacht.

Der Vormittag verging wie im Flug und alle waren sich einig, dass viele Anregungen mitgenommen werden konnten.

Inga Beyer, Susanne Kuntzag, Frau Witkowski

Bildungsfahrt Fohrde

Villa Fohrde. Unser kleines, geliebtes Seminarhaus an der Havel mit dem leckeren Essen und den schönen Zimmern zum Wohlfühlen.

Die HEP 14 machte sich zum zweiten Mal auf die Reise und nahm die HEP 15 mit.

Unsere Bildungsfahrt fand unter dem Motto "Lebens.Wert - Arbeit. Gesundheit und Gesellschaft" statt. Welche Arbeitsbedingungen wünschen wir uns? Was verbinden wir mit unserer Leistungsgesellschaft? Wir setzten uns mit verschiedenen gesellschaftskritischen und politischen Themen auseinander und kreierten in einer Zukunftswerkstatt unsere Vorstellungen von der Zukunft. Leider fand das Seminar und besonders die Seminarleitung nicht in unserem Interesse statt und enttäuschte unsere Erwartungshaltung. Es fehlte der praktische Bezug zu unserem Beruf, Heilerziehungspfleger/in, sodass wir wenig auf unseren weiteren Lebensweg mitnehmen konnten.

 

Dafür hatten wir ein ausreichendes, schönes Freizeitleben. Wir verbrachten angenehme Abende gemeinsam, an die wir uns gerne zurückerinnern. Die Klassen blieben nicht unter sich, sondern hatten viel Spaß dabei, sich gegenseitig kennenzulernen. Ein Lagerfeuer mit Stockbrot und Marshmallows am letzten Abend rundeten die Woche ab.

 

In der Reflexion stellte sich heraus, dass wir unsere Exkursion am Mittwoch alle sehr bewegend fanden und sehr empfehlenswert für weitere Klassen.

Wir fuhren nach Brandenburg an der Havel, um dort die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasiemorde unter den Nationalsozialisten zu besuchen und an einem Seminar teilzunehmen. Dieses Seminar behandelte das Thema "Pflege in der NS - Zeit" und wurde von einem kompetenten, sympathischen Historiker geleitet. Wir befassten uns mit den geschichtlichen Hintergründen und Fakten, wie es zu der Euthanasie kommen konnte und wie sie von den Nationalsozialisten strukturiert organisiert und anschließend durchgeführt wurde. Dieser Tag war sehr emotional belastet. Die Gedenkstätte verfügt über eine Vielzahl von Dokumenten und Belegen. Die Frage nach den Tätern und deren Gründe für ihr Handeln wurde aufgeworfen und wir konnten anhand von Protokollen einen Einblick in die Gedankenwelt erhalten.

 

Menschenwürdiges Pflegen bedeutet für uns, den Menschen in seiner Art und Weise, mit all seinen Eigenschaften, zu akzeptieren, tolerieren und ihn in seiner Selbstständigkeit zu fördern. Der Mensch mit Behinderung ist und bleibt ein Mensch mit Träumen und Wünschen und einem Recht auf Leben.

 

Alles in allem kann man die Fahrt wie folgt zusammenfassen:

Gutes Essen, schöne Unterbringung, mangelnde Umsetzung des Seminarthemas, bewegende Exkursion und vor allem: Gemeinsamkeit.

 

 

DANKSAGUNG

Ich bedanke mich vielmals bei den anonymen Sponsoren, die mir meine erlebnispädagogische Fahrt nach Blossin erst ermöglicht haben.

Die Integration jedes Einzelnen und die Unterstützung in Notsituationen wird am OSZ Johanna Just ganz groß geschrieben. Für mich selbst und meine spätere Tätigkeit als Erzieherin stellen die Erfahrungen, die ich in Blossin machen durfte, eine erhebliche Bereicherung dar und bereits im Vorfeld wurde mir, ohne zu zögern Hilfe angeboten, was alles andere als selbstverständlich ist!

Für dieses Engagement kann ich gar nicht oft genug danke, danke sagen. 

(anonym)

Begegnungstag der Erz 14/2 für die Erz 15/2 am 03.09.2015

Lass uns kennenlernen...

Das war der Schwerpunkt des Begegnungstages mit unserer Partnerklasse der Erz 15/2.

Unser (Erz 14/2) Ziel war es, die Klassen einander näher zu bringen und sich auch untereinander kennenzulernen. Dafür hatten wir einige Spiele vorbereitet. Diese sollten zunächst einmal der Kommunikation und der Gruppendynamik dienen, aber auch der Spaß sollte nicht zu kurz kommen. Trotz des Regens, der uns zuvor kam, hatten wir auch drinnen eine Menge Spaß.

Zum Schluss gestalteten wir (Erz 14/2) noch eine lockere Gesprächsrunde, wobei wir die Verpflegung für die Erz 15/2 nicht außer Acht ließen.

Es war ein sehr spannender und ereignisreicher Tag und wir hoffen, dass es unserer Partnerklasse viel Freude bereitet hat.

J. Gröschel/L. Wyschka/F. Rutkowski

Der Begegnungstag zwischen der Erz 15/3 und der Erz 14/3

Am 03.09.2015 gestalteten wir (Erz 14/3) den Begegnungstag der Klasse Erz

15/3.

Früh am Morgen hatte die ERZ 15/3 die spannende Aufgabe, uns und

gleichzeitig den Ort der Veranstaltung zu finden. Unterstützung gaben ihnen

Pfeile und zwei Schüler aus der Erz 14/3. Als die Ankunft geglückt war,

starteten wir mit einem Lied zur Begrüßung. Dieses lockerte die Stimmung in

unseren Klassen.

Anschließend folgten zwei Kommunikationsspiele, dabei konnten sich alle

Schülerinnen/Schüler besser kennenlernen und Gemeinsamkeiten finden.

Nachdem diese Spiele erfolgreich beendet waren, bekamen die gemischten

Klassen schwierige Aufgaben zugeteilt. Hierbei mussten sie ihren

Körpereinsatz und ihren Teamgeist unter Beweis stellen. Als sie dies mit

Bravour gemeistert hatten, konnten sie sich nun endlich ausruhen, um neue

Kräfte zu sammeln und für den schwierigsten Teil fit zu sein. Nachdem dann

alle gestärkt waren und einige von ihnen endlich ihre verdiente Zigarette

geraucht haben, starteten wir mit unserem nächsten Spiel, wo sie ihr

körperliches Geschick unter Beweis stellen konnten.

Anschließend kam dann die schwierigste und zeitaufwändigste Aufgabe für die

Erz 15/3. Während wir froren und sie beobachteten, versuchten sie mit Hilfe

ihres Lehrers über den "heißen" Draht zu gelangen, ohne diesen zu berühren.

Anfangs schien es für sie unmöglich zu sein, dass es alle rüber schaffen. Aber

nach einigen Minuten purzelten dann doch einige Ideen aus ihnen heraus. So

gelang es ihnen doch, einen nach dem anderen auf die andere Seite zu

bekommen und diese Aufgabe zu meistern.

Als Abschluss dieses aufregenden, kühlen und vor allem nassen Tages gab es

noch einen kleinen Wettkampf zwischen unseren beiden Klassen, der nochmal

den Ehrgeiz von uns allen weckte, um zu gewinnen. Letztendlich gewannen wir

(Erz 14/3) ganz knapp.

Fazit dieses Tages, trotz des nicht so perfekten Wetters und den kleinen

Pannen hat es uns allen sehr viel Spaß gemacht. Das einzige, was wir nächstes

Mal machen würden, wäre es, uns wärmer anzuziehen. Wir hoffen der Erz 15/3

hat dieser Tag genauso gefallen wie uns und wir wünschen ihnen viel Spaß ihn

ihrem ersten Ausbildungsjahr.

Erz 14/3

Begegnungstag der Erz 14/2 für die Erz 15/2 am 03.09.2015

Lass uns kennenlernen...

 

Das war der Schwerpunkt des Begegnungstages mit unserer Partnerklasse der Erz 15/2.

Unser (Erz 14/2) Ziel war es, die Klassen einander näher zu bringen und sich auch untereinander kennenzulernen. Dafür hatten wir einige Spiele vorbereitet. Diese sollten zunächst einmal der Kommunikation und der Gruppendynamik dienen, aber auch der Spaß sollte nicht zu kurz kommen. Trotz des Regens, der uns zuvor kam, hatten wir auch drinnen eine Menge Spaß.

 

Zum Schluss gestalteten wir (Erz 14/2) noch eine lockere Gesprächsrunde, wobei wir die Verpflegung für die Erz 15/2 nicht außer Acht ließen.

Es war ein sehr spannender und ereignisreicher Tag und wir hoffen, dass es unserer Partnerklasse viel Freude bereitet hat.

 

J. Gröschel/L. Wyschka/F. Rutkowski

Begegnungstag der Heilerziehungspflege-Klassen

Am Donnerstag, den 03.09.2015, begrüßten wir, die HEP 14, Heilerziehungspflegerinnen im 2. Ausbildungsjahr, die neue Ausbildungsklasse HEP 15 mit einem vielfältigen Programm.

Um 10 Uhr trafen wir zum ersten Mal auf die neue Klasse. Wir fühlten uns alle an unseren eigenen Begegnungstag zurückerinnert. Genau vor einem Jahr waren wir die "Neuen".

Zunächst waren beide Seiten noch sehr ruhig und schüchtern. Unser Programm stand unter dem Thema "New Art Maskenball", daher wurden zunächst Masken individuell gestaltet-

Wer seid ihr? Was macht ihr gerne? Warum seid ihr hier?

Anschließend ging es mit den Masken zum Speed Dating. Dort saßen sich jeweils zwei Personen gegenüber und hatten einen Briefumschlag mit einer Frage vor sich. Nach 2 Minuten wurden die Plätze gewechselt. Nun war endlich das sprichwörtliche Eis gebrochen: Alle waren mit solch einem Eifer dabei, dass die Lautstärke der Gespräche sogar den Signalton für das Wechseln übertönten. Die Masken wurden munter vorgestellt und die Fragen gingen von Hobbys und Herkunft bis zu welche Farbe dein Lieblingstier hätte, wenn es in deiner Lieblingsfarbe wäre.

Es wurde viel gelacht. Danach fand die Schnipseljagd durch das Schulhaus statt, an den einzelnen Stationen mussten sich die Schüler ihr Frühstück errätseln. Mit Essen bepackt kehrten alle in den Raum zurück und es wurde herzlich gefrühstückt.

Auch die nächsten Spiele stießen auf große Zustimmung. Wir lernten uns im Laufe des Tages immer mehr kennen.

Eine sehr schöne kreative Art und Weise, sich mit unserem Beruf auseinanderzusetzen, war der "Freiflug". Wir teilten uns in fünf Gruppen auf und jeder schrieb für sich die fünf wichtigsten Wörter auf, die er mit unserem Beruf verbindet.

Pflege, Empathie, Lebensfreude, Spaß, selbstständig, fördern, individuell, Miteinander, Zufriedenheit, Motivation, Vertrauen...

Mithilfe dieser Wörter verfasste jede Gruppe ein Gedicht.

Diese Gedichte stärkten noch mal das Ziel, den Beruf zu erlernen. Obwohl wir alle zum Teil sehr unterschiedlich sind, so sind wir uns doch in einem großen Punkt einig:

Wir alle wollen Heilerziehungspfleger/innen werden und uns somit den Herausforderungen stellen und gemeinsam lernen und arbeiten.

Anschließend fand noch ein spannender Rollstuhlparcours statt, an dem begeistert teilgenommen wurde. Zum Abschluss bastelten wir Boote und schickten sie gemeinsam mit unseren Wünschen auf den See hinaus.

 

So beginnen wir das neue Jahr in der Hoffnung, dass all unsere Wünsche in Erfüllung gehen und mit Vorfreude auf unsere gemeinsame Bildungsfahrt in der Villa Fohrde.

HEP- HEP-HURRA!!!!!!

 

Nina

feierliche Zeugnisausgabe für unsere Absolventen

Am 14. Juli erhielten die Absolventen der Fachschule und der Berufsfachschule in einer fulminaten Feierstunde ihre Abschlusszeugnisse. Allen viel Erfolg im Beruf und alles Gute im Leben.

Herzlichen Glückwunsch auch an die Schülerinnen und Schüler des zweiten Ausbildungsjahres der Fachschule für die gelungene Gestaltung der Feier.

Doch sehen Sie selbst, die Bilder sprechen für sich.

R.P.

Potsdamer Willkommensfest für Flüchtlinge

Der Geschäftsführer der Potsdamer Competence Center für Digitale Medien GmbH hatte eine Idee - die Ausrichtung eines Willkommensfestes für Flüchtlinge.

Viele Initiativen folgten seinem Ruf und so waren es auch vier Fachschülerinnen der Fachrichtung Sozialpädagogik, die gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern vom Filmmuseum Potsdam, am 22.Mai 2015 um 14.00 Uhr ihren Bastelstand auf dem Potsdamer Kutschstallhof in Betrieb nahmen. Die Kinder ließen auch nicht lange auf sich warten und bei der Beschäftigung mit Flechten und Malen ergab sich auch das eine oder andere Gespräch, nicht zuletzt auch mit Flüchtlingskindern, die trotz kurzer Verweildauer in Deutschland, schon gute Deutschkenntnisse hatten.

Mit einem tollen Rahmenprogramm (Auftritte verschiedener Nationalitäten), gesponserten Speisen und Getränken und vom Wetter verwöhnt, verging dieser Nachmittag wie im Flug und hinterließ bei allen Beteiligten auch das gute Gefühl, Flüchtlinge bei uns in Potsdam willkommen zu heißen.

M. Witkowski

(begleitende Fachlehrerin)

Informationstag für die neue Heilerziehungspflegeklasse

Kreative, talentierte junge Mädchen fanden sich am 23. April 2015 am Oberstufenzentrum Johanna Just zusammen, um sich über ihre zukünftige Ausbildung zum Heilerziehungspfleger zu informieren. 

Um sich erst einmal besser miteinander vertraut zu machen, haben wir das Kennelernspiel mit der Toilettenpapierrolle durchgeführt.

Alle waren sehr neugierig und an unseren verschiedenen Angeboten interessiert. Bei den Lagerungsübungen zeigten sie großes Geschick und Einfühlungsvermögen. Sie nutzten die Gelegenheit, bei verschiedenen Wahrnehmungsstationen zu erfahren, wie es sich anfühlt, blind oder taub zu sein. Besonders spannend war für die zukünftigen HEPs die Erfahrung mit dem Rollstuhl.

Im Anschluss gab es ein Lehrerinterview mit den zukünftigen Lehrerinnen der HEP 15. Sie spachen über ihr Fach sowie ihre Stärken und Schwächen.

In der Auswertung am Schluss konnten wir erfahren, was ihnen gefallen hat. Wir hoffen, dass wir sie in ihrem Entschluss gestärkt haben, den Beruf des Heilerziehungspflegers an unserer Schule mit Freude zu erlernen.

(Maxi, Vivian, Nadin)

Wir waren dabei - Zukunftstag 2015

Am 23.04.2015 organisierten wir, die HEP 13, für einige Schüler aus Brandenburger Schulen einen Zukunftstag mit vielen interessanten Erlebnissen.Wir gestalteten den Vormittag mit einigen erlebnisreichen Stationen, um unseren Gästen einen guten EiInblick in den Beruf des Heilerziehungspflegers zu geben. Zunächst starteten wir den Tag mit verschiedenen Kennelernspielen.

Eine Station war der Rollstuhlparcours, an dem alle sehr viel Geschick beweisen mussten und Erfahrungen im Umgang mit dem Rollstuhl sammeln konnten. Die Pflegestation mit den veschiedenen Lagerungstechniken war sehr lehrreich. Bei der Station "Essen anreichen" konnten die Mädchen ein Gefühl für Empathie und die Verantwortung dem Klienten gegenüber entwickeln. Die Sinneserfahrungen beim Hör- und Seh-Stand öffneten ihr Bewusstsein für die Beeinträchtigungen und wie es sich anfühlt, mit diesen zu leben. An unserer letzten Station erfuhren unsere Gäste, wie man mit der Symbolschrift "Bliss" kommunizieren kann.

Die Erfahrungen, die sie an diesem Tag gesammelt haben, teilten sie mit uns in einer aufschlussreichen und lobenden Feedbackrunde. Wir hoffen, dass dieser Tag den Schülerinnen hilft, ihren beruflichen Weg zu finden.

 

(Annika, Veronika, Sandra, Paula)

Blossin

Erlebnispädagogik/ Blossin 2014

Auch im Schuljahr 2014/2015 unternahmen die Fachschüler der Sozialpädagogik des 2. Ausbildungsjahres im Rahmen des Ausbildungsschwerpunktes Erlebnispädagogik wieder eine Fahrt in das Jugendbildungszentrum Blossin. Auf einen Vorbereitungstag in der Schule folgten fünf Tage praktische Ausbildung im Rahmen des Konzeptes der Erlebnispädagogik. Dabei konnten u.a. Elemente der Teamarbeit, gemeinsame Abenteuer, Grenzerfahrungen und jede Menge Spaß erlebt werden. Aber auch die Reflektion der Erfahrungen wurde erprobt, um die Übertragung in den Alltag und das Arbeitsleben als Erzieher zu erzielen und damit eine Langzeitwirkung zu erreichen.

Vom Klettern über Geo-Caching, vom gemeinsamen Floßbau, Frisbee und anderen Sportaktionen bis hin zu einer zweitägigen Expedition mit dem Kanu und einem zünftigen Wildniscamping, waren die Tage voller Aktionen und Herausforderungen. Nicht zu vergessen die gute Verpflegung durch die Küche des Jugendbildungs-zentrums, aber auch die selbst organisierte leckere und vielseitige Küche sowie der Bau der notwendigen Toiletten während der Zweitagestour waren heldenhaft. Abends saßen wir alle zusammen, entweder in lustiger Runde bei Stockbrot am Lagerfeuer mit Gitarre und gemeinsamen Gesang oder bei dem selbst gestalteten Show- programm bei Kerzenschein.

Wieder wohlbehalten zurück in der Schule, nahmen wir uns Zeit für einen Tag intensiver Aufarbeitung und Reflexion mit Hilfe unterschiedlicher Medien zu denen auch eine Ausstellung im Schulhaus gehört. Anschließend wurden die Schüler des ersten Jahres mit einer Präsentation neugierig auf die eigene Bildungsfahrt im Jahr 2015 gemacht. Den abschließenden Teil dieses Ausbildungsabschnittes bildete für die künftigen Erzieherinnen und Erzieher die Planung, Durchführung und Reflexion eigener erlebnispädagogischer Aktivitäten innerhalb ihrer Klassen, die uns in Potsdams Zentrum und Umgebung führten. Zum Abschluss der Erlebnispädagogik erhalten alle teilnehmenden Schüler ein Zertifikat.

Die Bildungsfahrt nach Blossin (http://www.blossin.de/) hat Dank der guten Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Jugendbildungszentrum in unserem Oberstufenzentrum bereits seit 2004 Tradition.

 

B. Büchler

Malen. Mal anders!

Mit meiner Klasse, der HEP 13, war ich zu Besuch bei dem Verlag der Mund- und Fußmalenden Künstler. Wir hatten die Möglichkeit einigen Künstlern über die Schulter zu sehen während sie arbeiteten.

Die Hand- und Fußmalenden Künstler zeigen auf beeindruckende Art und Weise, dass sie glücklich mit ihrem Los sind und dass das Schicksal ihnen nichts anhaben kann. Aufgrund einer Behinderung durch Krankheit, von Geburt an oder durch einen Unfall, können die Künstler, ihre Hände nicht mehr benutzen. Aber wozu braucht man Hände zum Malen, wenn es mit den Füßen und mit dem Mund genauso gut geht?

Besonders interessant und beeindruckend für mich ist der mit dem Fußmalende Künstler, Günther Holzapfel. Als ich mich mit ihm unterhalten habe, machte es den Eindruck, als wolle er sich lieber mit mir unterhalten, als an seinem Bild weiter zu arbeiten. Günther H. malt hauptsächlich Landschaften und Stillleben. Er brachte zum Ausdruck, dass er mit keinem Menschen, ob vollkommen gesund oder mit einer Beeinträchtigung, tauschen wollen würde.

Auch Lars Höllerer malt sehr schöne Bilder. Er malt die Bilder jedoch nicht mit dem Fuß wie Günther H., sondern mit dem Mund, was nicht weniger beeindruckend ist. Während Günther H. vorwiegend Landschaften und Stillleben malt, arbeitet Lars H. an Kinder - und Tiermotiven, experimentiert an verschiedenen Aktstilen, malt Stadtaussichten und gestaltet abstrakte Kompositionen. Am Ende des Ausfluges konnten wir uns in einem Sitzkreis mit Lars H. und Thomas Kahlau, einem weiteren Künstler, über ihre Arbeit und ihre Leben austauschen. Zusammenfassend ist zu sagen, dass auch Menschen mit Beeinträchtigungen "kleine Wunder" vollbringen können, indem sie malen.

 

Paula (HEP13)